Der Volksmund behauptet zwar, dass Konkurrenz das Geschäft belebe, aber wissenschaftliche Untersuchungen haben längst gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Jungunternehmer mit neuen Ideen sind hoch motiviert. Taucht aber der erste Konkurrent am Horizont auf, tritt fast ohne Ankündigung die Lähmung ein. Statt mit dem Hochkrempeln der Ärmel zu reagieren, befällt Unsicherheit die eigene Aktivität.

  • Was macht der Konkurrent?
  • Was kann er besser?
  • Welche Fehler hat er erkannt und abgestellt?
  • Wann ist er Marktführer?

Der Vorstellung, einen neuen Kuchen Stück für Stück genießen zu können, weicht die Befürchtung, dass der Konkurrent vielleicht doch die flinkere Kuchengabel hat.

Auch in hart umkämpften Branchen ist dies in ähnlicher Weise zu beobachten. Gerade, wenn es etwa um breit angelegte Verkaufsangebote zu einem bestimmten Fachbereich (Büroartikel, Versicherungen, Kfz-Zubehör usw.) geht, können neue Ideen zu wahren Türöffnern werden. Das Standardpflichtprogramm wird mit kreativen Randthemen gespickt und schon wechselt die Kundschaft zum Mitbewerber. Manchmal sind die Verkaufstricks derart abwegig, dass man mit eigener Keywordsuche gar nicht dahinter kommt. Da verkauft vielleicht ein Lieferant für Fahrwerkszubehör Schneeketten, für die es auch gleich noch ein paar niedliche Handschuhe im Eisbärendesign gibt. Es geht ein Ruck durch den Zubehörmarkt und ehe man es bemerkt hat, ist der Winter vorbei und das Geschäft gelaufen. Den Gewinn hat allerdings jemand anderes eingestrichen.

Eigene Ideen sind hier ebenso wertvoll wie die Beobachtung der Konkurrenz. Nun kann man den lieben langen Tag mehrere Praktikanten beschäftigen, die Konkurrenzanalyse machen und die Webseiten der Konkurrenz durchzuforsten. Je nach Branche und Marktgröße wird die Tätigkeit mehr oder weniger ermüdend sein. Die Helfer müssen dann zusätzlich kontrolliert werden.

Eine automatische Konkurrenzanalyse der Mitbewerber-Internet-Auftritte ist da eine nicht nur einfachere, sondern vor allem auch effektivere Maßnahme. Sie umfasst spezielle Webseiten des Internetauftrittes und findet damit beispielsweise auch neue Serviceleistungen, die nur in den AGBs aufgelistet wurden.

Auch hier sind die Ideen manchmal genial und ein anderes Mal fragt man sich, warum der Kunde darauf reagiert. So muss nicht alles, was man kaufen kann, zu Festtagen wie Weihnachten, Silvester, Halloween usw. noch kurzfristig und auf den letzten Drücker geliefert werden können. Man denke da nur an Tapeten zu Weihnachten, Gartenteichpumpe zu Silvester oder Schokoladenosterhasen zu Halloween.

Nur: Wenn man diese Sonderangebote der Konkurrenz verschläft, kann man auch gar nicht darüber entscheiden, ob man ebenfalls noch schnell auf den verrückten Zug aufspringen soll. Eine tägliche Mibewerberanalyse jener Konkurrenzwebseiten ermöglicht eine schnelle Reaktion.

Flankierende Maßnahmen

Man mag überrascht sein, wenn JinView gleich ein Paket an URLs anbietet. Die Konkurrenz agiert nicht immer nur auf der eigenen Homepage. Jobbörsen können etwa verraten, wenn ein Mibewerber nach speziellen Fachkräften sucht, um sein Portfolio zu erweitern. Da kann man gewarnt sein, um etwa eigene Wettbewerbsvorteile nicht davonschwimmen zu sehen. Mit JinView erfährt man derartige Vorgänge frühzeitig und kann bei Bedarf eigene Maßnahmen ergreifen. Die Suche nach SAP-Entwicklern oder Marketing Fachleuten verrät Planungsvorhaben.

JinView bietet dabei logischerweise nicht nur die Konkurrenzanalyse, sondern stellt auch die Ergebnisse vor. Einfacher geht es kaum noch. So wird nichts übersehen und man kann sich auf seine Aktivitäten konzentrieren.

Die mittelfristige Beobachtung gibt zudem Auskunft über die Erfolge und Fehlentwicklungen beim Wettbewerb. Warum sollte man nur immer aus den eigenen Fehlern lernen? Wenn andere bei der Erkenntnisgewinnung helfen, erspart es die negativen Lasten erfolgloser Strategien.

JinView greift bei der Konkurrenzanalyse auf die Kompetenz der Mitbewerber zurück. Deren konkrete, alltägliche Beobachtung und deren Visionen spiegeln sich in der Entwicklung ihres Internetauftritts wieder. Hier ist durchaus ein entscheidender Vorteil gegenüber unabhängigen Marktanalysen zu sehen. Diese erfolgen oft nur aus großer Distanz und werden selten zeitnah präsentiert. Was bringt es, jetzt noch für Vierfarbdrucker zu werben, wenn inzwischen fast jeder Tintenstrahler den Fotodruck beherrscht. Man könnte über solche Konkurrenzanalyse diverser Institute lächeln, wenn sie nicht so oft präsentiert würden. Die Geschwindigkeit der Marktentwicklung lässt langfristige Analysen für kurzzeitige Angebote gar nicht mehr zu.

Man kann jedes Jahr zu Weihnachten Weihnachtsbäume verkaufen; aber die vielen Highlights unter ihnen werden alljährlich neu formuliert. Und nicht selten wird erst im ausgehenden Advent deutlich, wer letztlich das Rennen macht.