Jede Branche hat ihre Eigenheiten. Das ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, aber es gibt beispielsweise häufig ungeschriebene Gesetze, wie man sich als Mitglied einer Branche verhält. Man mag darüber streiten, ob es Standesdünkel oder nur der Wunsch nach Zugehörigkeit ist; oder ob man einfach so wird, wie es der Berufsweg seit “Menschengedenken” vorgibt.

Zu den Merkmalen gehören häufig Kleidung, Bürodesign, Duktus usw. Aber es sind manchmal auch scheinbare Kleinigkeiten. So treffen sich Branchenkenner meist individuell auf ihren Veranstaltungen. Das reicht dann sogar soweit, dass man sich in den gleichen Presseorganen trifft. Das muss nicht immer die regionale Tageszeitung oder das überregionale Wochenmagazin sein. Es gibt auch unzählige Fachliteratur, die Woche für Woche oder monatsweise neue Informationen veröffentlicht. Das Internet hat der Presse sehr viel Konkurrenz, aber auch eine neue Plattform verschafft.

Konkurrenten in der Fachpresse

Die wohl wichtigste Präsenz eines Unternehmens, das seine Produkte in großen Massen verkaufen will, ist der oberste Platz der Suchmaschine Google. Dort hinzukommen ist keine einfache Angelegenheit und manch ein Unternehmen, das vordergründig eigentlich sehr kommerzielle Wege beschreitet, versucht sich in der Fachliteratur, um sich selbst einen gewichtigen Anstrich zu verleihen. Der Versuch mag gelingen oder nicht – für die Konkurrenzbeobachtung gibt es hier interessante Wege.

Jene Unternehmen bemühen sich dann um einen engeren Kontakt zur jeweiligen Fachpresse, wofür ein Redakteur oder Texter den Vermittler gibt. Hin und wieder wird dann der Schuhverkäufer-Großmarkt zum Berater für orthopädische Schuhe. Oder die Tintentankstelle gibt Tipps für den Fotodruck im Urlaub. Und die Internetapotheke klärt über Krankheitsbilder auf, die gerade bei Facebook heiß diskutiert werden.

JinView schaut zu

Die Erfahrung lehrt, dass kaum jemand bei jeder Ausgabe genau hinschaut, ob der Konkurrent sich präsentiert hat und freimütig Details über sein Unternehmen ausplaudert. Und vergisst man die zweite Märzwoche der Wochenbeilage einer Tageszeitung, dann ist es bestimmt da passiert. JinView ist hier konsequent und zuverlässig und beobachtet täglich alle URLs, die auf dem Suchplan stehen. Da kann keiner durchs Netz schlüpfen.

Das breite Paket

Gerade die breit angelegte Beobachtung der Konkurrenz ist von entscheidender Bedeutung. Man muss nicht jede URL der Webseite im Focus haben. Bei manchen Firmen geht das in die Zigtausende. Es gibt Kernbereiche, die zählen. Aber das Umfeld sollte eben auch beachtet werden. Wer JinView nutzt, um Mitbewerber bei ihren Aktivitäten in Fachmagazinen usw. zu beobachten, der erfährt vor allem von den engagierten Aktionen. Hier ist oft der Eifer eher zu erkennen als im Tagesgeschäft.

Und manchmal werden andere Beobachtungen erklärbar. Wenn etwa ein Unternehmen grundsätzlich nur dienstags bis samstags mit starken Bewegungen auf der Angebotsseite auffällt und den Montag ausklammert. Da könnte man denken, das Wochenende stand ganz im Zeichen der Familie. Aber vielleicht verfasste der Firmeninhaber auch die Instruktionen für die Beiträge in der Fachliteratur.