Die Beobachtung der Konkurrenz ist ein umfangreiches Fachgebiet. Dafür gibt es verschiedene Techniken und Lehren. Man kann mit diversen Methoden Daten sammeln, beispielsweise liefert das Onlinetool JinView Daten über die Aktivitäten der Konkurrenz im Netz. Es zeichnet täglich die Veränderungen auf und speichert diese chronologisch.

Aus den präsentierten Daten lässt sich herauslesen, welche Strategien die Konkurrenz verfolgt. Ob etwa regelmäßig das Sortiment erweitert oder ausgetauscht wird, welche Preispolitik verfolgt wird, ob saisonale Ideen umgesetzt werden etc., oder ob man einfach hofft, dass der Kunde den Internetauftritt immer auf die gleiche Art mag – eben unverändert.
JinView zeigt jede Veränderung und speichert die Daten. Das sich so stetig erweiternde Archiv erlaubt tiefe Einblicke und ist äußerst hilfreich für die Analyse. Damit reiht sich JinView in die Liste anderer Methoden der Konkurrenzbeobachtung ein.

SWOT

Die SWOT-Analyse ist eine umfassende Darstellung eines Unternehmens in der Welt des Marktes. Da stehen die Aspekte Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken im Mittelpunkt. Man kann sich die Analysetechnik im Detail anschauen. Sie wurde in den 1960er Jahren entwickelt und ist heute noch in Gebrauch. Ein entscheidender Punkt solcher Analysetechniken ist es, überhaupt kontinuierlich ein Unternehmen zu prüfen. Je genauer hingeschaut wird, desto präziser lässt sich das Unternehmen darstellen. Allerdings muss man sich immer darüber im Klaren sein, auch bei der Analyse Fehler machen zu können. Deshalb ist zum Beispiel Teamarbeit angesagt.

Man muss sich den Unterschied vor Augen führen: Da geht der 70 jährige Firmenchef einmal jährlich zu Sylvester in sich und fragt: Geht es der Firma gut? Er antwortet nach kurzer Überlegung: ja.

Oder aber es treffen sich eine Reihe interner wie externer Fachleute, die alle paar Wochen das Unternehmen in allen Details auf den Prüfstand stellen. Allein die Menge der Informationen macht hier schon den Unterschied.

Mit den SWOT-Fragen stellt man die richtigen Aspekte in den Fokus. Wo geht es hin? Was bringt man mit? Wie gut ist man vorbereitet? Welche Risiken sind zu beachten?
Interessanter und vielschichtiger wird die SWOT-Analyse, wenn andere Untersuchungen dazugehören.

Patentanlayse

Wer schaut schon nach Patenten? Jeder, der den Markt in der Zukunft kennen will. Ein Beispiel für die Bedeutung der Patentanalyse ist beispielsweise die Erkenntnis, welche Produkte veralten werden. Neue Produkte neigen dazu, alte zu verdrängen. Die Frage ist aber auch, ob sich ein neues Produkt durchsetzen kann. Die Schallplatte wurde weitgehend von der CD verdrängt. Die CD ist aber auch schon wieder auf dem Rückmarsch, während die Schallplatte eine Renaissance erlebt. Nun ist die DVD die digitale Antwort zur VHS-Kassette und hat sie fast vollständig vom Markt verdrängt. Aber gelingt dies auch der Blu-ray-Disc? Die Vorteile der BD sind nur unter erheblichem Aufwand zu gewinnen. Und dieser Aufwand spielt sich im Equipment des Wohnzimmers ab. Der Trend geht aber allgemein in Richtung Mobilität. Ideal wäre vielleicht das Handy mit Beamer und Soundanlage. Daran wird gearbeitet. Dann spielt die BD kaum noch eine Rolle. Die Filme kann man aus dem Internet downloaden. Wer im Internetmarkt unterwegs ist, will auch einen Teil vom Kuchen. Es stellt sich wirklich die Frage, ob die BD den gleichen Erfolg wie die DVD erzielen wird. Auch die CD verliert ja gewaltig an Boden. Wären die Systeme nicht so kompatibel zueinander, wäre es wohl noch komplizierter.
Das Beispiel zeigt, wie stark man auch dahin schauen muss, was vielleicht wann wieder vom Markt ist.

Win / Loss – Analysen

Hier geht es beispielsweise um das Kundenverhalten. Wann verliert man den Kunden, wann gewinnt man ihn. Die Ergebnisse der Analysen können umfassende Berichte über die Entscheidungsprozesse der Kunden bringen. Mit diesem Instrument lässt sich die Werbung und Produktplatzierung optimieren.

Erstellung von Konkurrenzprofilen

Mit JinView lässt sich dieser Bereich erheblich präzisieren. Was bringt die Beobachtung des Mitbewerbers, wenn dieser nur als vages Irgendwas gesehen wird. Da ist es gut, sich mal daranzusetzen, den Mitbewerber zu erkunden. So kann man zum Beispiel einen präzisen Vergleich zur eigenen Firma auf die Beine stellen. Dies ist leicht umsetzbar. Man gibt einfach die zu beobachtenden URLs der Konkurrenten in JinView ein und zudem auch die URLs des eigenen Webauftritts, die man mit denen der Mitbewerber vergleichen möchte. Im Onlinetool gibt es die Funktion „Vergleiche“, mithilfe derer man vier URLs gegenüberstellen kann. So werden beispielsweise die veränderungsstärksten Wochentage der Konkurrenzseiten und der eigenen Webseite sichtbar, zudem die Veränderungen in Prozent. Ein genauer Blick auf Unterschiede und Ähnlichkeiten kann allein schon das Gefühl stärken, sich in Konkurrenz zu sehen.

JinView unterstützt die Konkurrenzbeobachtung mit präzisen Daten, deren Inhalte nicht aushebelbar sind. Eine solide Darstellung der Konkurrenz und des eigenen Unternehmens ist unabdingbar, wenn man sich dem Markt der Zukunft stellen will.