Wenn man täglich die Farbe in den Transporter verfrachtet, Werkzeug einlädt und noch ein paar Kleinteile mitnimmt, denkt man nicht an Konkurrenz.
Wenn man gerade seine Unterlagen sichtet, um gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Versicherungskunden zu gehen, denkt man kaum daran, dass das gerade auch zigtausend andere machen. Und wer in der Halle am Band steht und Blinker montiert, den interessiert es oft nicht einmal, welcher Marke das Auto angehört.

In vielen Firmen erscheint es völlig überflüssig, dass die Mitarbeiter sich darüber Gedanken machen, dass sie in Konkurrenz arbeiten. Hier muss man einhaken und erst einmal klarstellen, dass man kaum noch ohne Konkurrenz agieren kann.

Das sieht man beispielsweise beim Automarkt. Die Zeiten, als wenigstens Marken wie Porsche, Ferrari oder Rolls Royce weitgehend konkurrenzfrei waren, sind längst vorbei. Wenn Porsche seine Fahrzeuge nicht rundum optimal gestaltet, dann reichen die Absatzzahlen nicht. Und das trifft auch für Ferrari oder Rolls Royce zu. Luxuslimousinen wie von Rolls Royce werden weltweit nur sehr wenige gebraucht und diese müssen lange halten. Da gibt es eine Reihe Marken, die ebenfalls luxuriöse Limousinen herstellen und auch einen großen Namen haben. Und der Markt der Ferrari ist erst recht heiß. Viele Hersteller liefern Konkurrenten, die fast genauso stark sind und wesentlich günstiger. Viele kleine Hersteller weltweit bringen sogar leistungsfähigere Modelle. Da sie sich nicht an bestimmte praktische Vorgaben halten müssen, können sie durchaus interessante Modelle schaffen. Wer aber bei einem solchen kleinen Hersteller gerade den Motor zusammensetzt, der fühlt sich vom Konkurrenzkampf mit Ferrari und anderen Marken angestachelt.

Wer mit JinView einen Einblick in die Competitive Intelligence (kurz CI) gewinnt, geht – fortan – einen anderen Weg. Das lässt sich in viel mehr Betrieben umsetzen, als man so gemeinhin denkt. Wie wenig Menschen wird alltäglich klar, dass sie ein Produkt erstellen, das in Konkurrenz zu einem oder mehreren anderen Artikeln steht. Dass dieses beispielsweise tausendfach in Märkten neben Mitbewerbern um die Gunst des Kunden kämpft.

In Fabriken mag es schwierig sein, mit JinView die Mentalität bei der Arbeit zu beeinflussen. Aber in vielen Teams ist das durchaus möglich. Wenn nicht nur der Chef oder ausgewählte Mitarbeiter die Wettbewerbsbeobachtung verfolgen, kann das für das Unternehmen nur gut sein. JinView ist hier eine recht einfache und praktische Form der Mitbewerberbeobachtung. Das Onlinetool liefert klare Fakten und übersichtliche Daten. Daraus lässt sich ablesen, was beispielsweise der Konkurrent macht.

Hier kann man auch wieder die Autoindustrie anführen. Wer bei BMW 6-Zylindermotoren baut, weiß deshalb noch nicht, ob und warum die Konkurrenten von Audi, Mercedes, Lexus usw. auch so was bauen oder doch nicht. In der großen Welt der Hersteller kann der einzelne Mitarbeiter nicht einmal ansatzweise beobachten, ob sein Unternehmen gerade auf dem Weg zur Weltspitze ist oder die große Talfahrt anfängt.

In kleineren Teams sieht das anders aus, wenn beispielsweise die Grundzüge der Mitbewerberbeobachtung verbreitet werden. Im übersichtlich gestalteten und intuitiv bedienbaren Tool kann sich jeder Mal anschauen, was die Konkurrenz darbietet.

Die mit der Konkurrenzbeobachtung beauftragten Mitarbeiter, die täglich mit JinView umgehen und Competitive Intelligence betreiben, sollten ihre Kollegen vorbereiten und immer wiedermit einbeziehen. Allein schon überhaupt eine Haltung zum eigenen Unternehmen zu finden, diese einzuhalten und immer wieder zu stabilisieren, kann die Arbeit sinnvoller werden lassen. Man muss nicht in der Ecke verzweifeln. Man kann auch an den Mitbewerber denken und ihn – wieder und wieder – schlagen wollen.